Die häufigsten Gründe für Autopannen No ratings yet.

Blinkende Warnleuchten, Motorstottern, Rauchbildung: Autopannen sorgen im Alltag und auf Urlaubsreisen für Stress und Ärger. Die Gründe sind oft die gleichen, wie eine Forsa-Umfrage unter deutschen Autofahrer zeigt.

51% der Verkehrsteilnehmer mussten wegen eines Defekts am Fahrzeug bereits einmal eine Pause einlegen. Und das unfreiwillig. Hier die häufigsten 10 Gründe für eine Autopanne:

Platz 10: Beschädigte Kabel

Ein Leckerbissen für Marder sind die Kabel im Motorraum. Die flauschigen Räuber verusachen jährlich Kabelschäden in Millionenhöhe. Fast jeder kennt das. Das Auto war im Freien geparkt und war eine Einladung zum Festmahl für Marder.

Platz 9: Leerer Kühlwasserbehälter

4% der Autobesitzer in Deutschland mussten Ihre Fahrten schon einmal wegen eines leeren Kühlwasserbehälters unterbrechen. Ohne Kühlwasser wird der Motor zu heiß, da das Kühlwasser die Motorwärme aufnimmt und sie über den Kühler an die Außenluft abgibt.  Meist sind undichte Stellen an Schläuchen oder am Kühler. Achtung: Steigt weißer Rauch auf, liegt das Problem häufig bei der Zylinderkopfdichtung.

Platz 8: Leerer Tank

5% der Autofahrer wurden durch einen leeren Tank gestoppt. Eine besonders ärgerliche Panne, die sich doch eigentlich verhindern lässt. Wer auf der Autobahn liegen bleibt weil er kein Benzin oder Diesel mehr hat, riskiert außerdem eine Bußgeldstrafe, weil es scih dabei um eine vermeidbare Verkehrsbehinderung handelt.

Platz 7: Defekte Elektronik

Wegen defekter Elektronik endete für 5% der Autofahrer bereits einmal eine Fahrt. Ob ABS, ESP oder elektronische Kraftstoffeinspritzung: Ausgeklügelte Computertechnik sorgt für mehr Sicherheit und Komfort, kann allerdings auch zu neuen Störungen führen. Heutzutage reicht die Kompetenz von Laien meist nicht für die komplexe Mechatronik, um sich selbst zu helfen.

Platz 6: Probleme mit dem Keilriemen

5% der Autobesitzer in Deutschland kamen wegen eines gerissenen Keilriemens mit ihrem Auto bereits einmal zum Stehen. Der Keilriemen überträgt Kraft vom Motor auf die Nebenaggregate wie Klimaanlagenkompressor, Servolenkung, Hydraulikpumpe oder der Lichtmaschine. Mancher Hobbymechaniker rühmt sich damit, einen gerissenen Keilriemen bereits einmal mit einer Nylonstrumpfhose ersetzt zu haben. Diese Notlösung funktioniert aber nur bei älteren Autos.

Platz 5: Defekte Zündanlage

7% der Autofahrer mussten ihren Wagen wegen einer defekten Zündanlage schon einmal stehen lassen. Schwaches Keuchen und Motorstottern statt satter Sound. Das sind die Anzeigen für eine defekte Zündanlage. Diese Panne lässt sich vermeiden, wenn man die Zündkerzen regelmäßig wechseln lässt. Geschickte Kfz-Besitzer können den Austausch auch selbst durchführen.

Platz4: Defekte Lichtmaschine

7% der Autofahrer kamen wegen einer defekten Lichtmaschine nicht mehr vom Fleck. Sie ist ein wichtiger Generator, der das Auto über den Motor mit elektrischer Energie versorgt und auch die Batterie lädt. Springt der Wagen nicht an, kann dies sowohl an der Lichtmaschine als auch der Batterie liegen. Es lohnt sich im Schadenfall immer beide Bauteile zu überprüfen um einer Panne vorzubeugen.

Platz3: Autobatterie leer

10% der Autobesitzer wurden schon mal von einer leeren Batterie an der Abfahrt gehindert. Diese zu wechseln, bzw. zu überbrücken, ist relativ einfach und sollte zum Repertoire eines jeden Autofahrers  gehören. Ein kurzer Check nach dem Parken lohnt sich, um die Batterie nicht unnötig zu strapazieren. Alle elektrischen Verbraucher wie Scheinwerfer und Radio aus? Dann sollte sich der Wagen auch bei der nächsten Fahrt problemlos starten. Ausgenommen allerdings im Winter. Bei starker Kälte kann es auch schon mal zum Ausfall der  Batterie kommen.

Platz 2: Motorschaden

23% haben diesen „Worst Case“ unter den Autopannen bereits erlebt. Da hilft in der Regel nur noch der Abschleppwagen. Hier kann ein Schutzbrief von Nutzen sein. Versicherte können damit in Notlagen auf Serviceleistungen zählen. Diese sind Soforthilfe bei Pannen oder Bereitstellung eines Mietwagens.

Platz 1: Platter Reifen

Peng…! 24% der Autofahrer hatten schon mal einen Reifenschaden erlitten. Platzt der Reifen bei voller Fahrt, ist es wichtig, Ruhe zu bewahren und nicht mit dem Lenkrad zu übersteuern. Mit Not- oder Ersatzreifen kann die kurze Strecke bis zur nächsten Werkstatt zurückgelegt werden. Eine Alternative zum Ersatzrad sind Tirefit-Ausstattungen, also Reifen-Dichtkits mit elektrischen Luftpumpen.

Hattest du schon mal eine Panne mit dem Auto?

Je nach Wetter, deinem Aussehen und Laune der anderen Verkehrsteilnehmer hält entweder niemand an oder die Fahrzeuge stoppen im Minuten Takt obwohl dies nicht mehr nötig ist.

Mit dem Pannenfächer kannst du gleich zeigen was Sache ist.

Verschiedene Botschaften ausklappen, aufs Dach des Fahrzeugs stellen und schon weiß jeder Bescheid.

Eine klasse Idee welche in jedes Fahrzeug gehört.

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